Laminat und Fußbodenheizung? Aber natürlich!

KRONOTEX Laminatböden vertragen sich wunderbar mit Fußbodenheizungen. Ein paar Aspekte sollten Sie allerdings wissen und beachten – dann steht einer wohligen Wärme in Ihren vier Wänden durch eine Fußbodenheizung nichts im Wege.

Warmwasser- oder Elektro-Fußbodenheizung?

Warmwasser-Fußbodenheizungen eignen sich hervorragend für Laminatboden. Die meisten Elektro-Fußbodenheizungen können Sie heutzutage auch mit Laminat kombinieren. Lassen Sie sich sicherheitshalber bitte vom Hersteller des Heizungssystems eine generelle Freigabe für Laminatböden bestätigen. Bei den modernen Systemen für Elektro-Fußbodenheizungen ist dies inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Ältere Modelle bieten oft nur die Möglichkeit des An- oder Ausschaltens, aber keine Zwischenstufen. Wollen Sie Laminat verlegen, ist aber eine stufenweise Regulierbarkeit der Temperatur wichtig. Die Garantieerklärung für die Eignung einer elektrischen Fußbodenheizung kann aber nur der Hersteller geben.

Alle wichtigen Punkte zu Laminat und Fußbodenheizung

  1. Beachten Sie die Hinweise des Heizungsherstellers!
  2. Mineralische Untergründe müssen vor dem Verlegen unbedingt langsam aufgeheizt werden, damit sie keine Risse bekommen und damit später keine Restfeuchte entweichen kann.
  3. Lassen Sie sich von Ihrem Heizungsfachbetrieb ein Aufheiz-Protokoll aushändigen! Damit wird nachgewiesen, ob Ihr Estrich die entsprechende Belegreife aufweist, die besonders wichtig ist bei Holz-Oberböden.
  4. Halten Sie die Auf- und Abheizphasen ein. Die Oberfläche des Bodens sollte bei der Verlegung des Laminats mindestens 15° C betragen.
  5. Zur Feuchtigkeitsisolierung, das heißt als Dampfsperre, legen Sie auf mineralischen Untergrund bitte eine PE-Folie (0,2 mm) unter den Laminatboden bzw. unter die Geh- und Trittschalldämmung.
  6. Als Geh- und Trittschalldämmung verwenden Sie am besten ein Produkt aus unserem Unterlagen-Sortiment.
  7. Bei der ersten Inbetriebnahme und bei jeder neuen Heizperiode fahren Sie die Fußbodenheizung am besten in 5°C-Schritten pro Tag auf die maximale Vorlauftemperatur (Temperatur des Wassers bzw. des wärmeübertragenden Stoffes) hoch.
  8. Decken Sie beheizte Flächen nicht ab, da sonst die Oberflächentemperatur durch einen Wärmestau unkontrolliert steigen kann.
  9. Achten Sie darauf, dass Ihre Fußbodenheizung eine stufenweise Temperatursteuerung hat. Die Oberflächentemperatur des Laminatbodens sollte nicht über 26°C liegen.
  10. Wenn Sie eine elektrische Fußbodenheizung haben, lassen Sie sich vom Hersteller bitte die Eignung für Laminat bestätigen.

Unterschiedlicher Wärmedurchlasswiderstand je nach Stärke

Der Wärmedurchlasswiderstand gibt die Wärmedämmeigenschaft eines Werkstoffes an. Er wird bestimmt durch die Dicke des Materials und dessen Wärmeleitfähigkeit. Je höher er ausfällt, umso besser ist die isolierende Wirkung. Die Kombination aus Dampfsperre, Trittschalldämmung und Laminat darf einen Wert von 0,15 (m²*K)/W nicht überschreiten. Je niedriger dieser Wert ist, desto geeigneter ist das Laminat für Fußbodenheizung.

Ein Rechenbeispiel:

KRONOTEX Laminat mit 8 mm Stärke hat einen Wärmedurchlasswiderstand von 0,06 (m²*K)/W. Hinzu kommt die Dämmunterlage SWISS KRONO Premium Sound mit integrierter Folienkaschierung und einem Wert von 0,01 (m²*K)/W. Die Summe lautet 0,07 (m²*K)/W und damit wäre diese Kombination ideal für eine Fußbodenheizung geeignet.


KRONOTEX Wärmedurchlasswert­

KRONOTEX Wärmedurchlasswert

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